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Whanganui River Trip – Outdoor Education

Letztes Wochenede war der Whanganui River Trip. Eigentlich sollte de Trip von Montag bis Mittwoch sein, aber erwurde kurzfristig verschoben. Glücklicherweise konnte ich meine Pläne für’s Wochenende verschieben/absagen. Und das war es auch echt wert!

Wie bei eigentlich jedem Trip ging es erstmal los mit einer Busfahrt. Die Jungs hatten alle kurzfristig abgesagt, sodass es ein reiner Mädchentrip (ausgenommen der zwei Lehrer) war.
Unseren Schulbus, der eigentlich für ca.20 Leute ist war mit nur 7 Mädchen und 2 Lehrern relativ leer, sodass wir uns schön ausbreiten konnten und noch mal eine Runde schlafen konnten:)
Die Busfahrt ging dank guter Musik (#Lemontree) relativ schnell vorbei. Am Campingplatz angekommen haben wir erstmal unsere Zelte aufgebaut. Eine Zeltstange von Nina und mir war leider gebrochen, aber Ducktape hält ja glücklicherweise alles zusammen 😉
Anschließend haben wir unsere Mountainbikes bekommen und sind zum ersten Startpunkt gefahren. Für den Tag stand nur ein zweistündige Tour auf dem Plan um uns an die Bikes (Gangschaltung, Bremsen etc.) zu gewöhnen. Die Tour war richtig schön mit einem langen Downhill am Ende!

Unsere Gruppe vor einer alten Bahnbrücke
Unsere Gruppe vor einer alten Bahnbrücke

Kurz vor Ende waren wir noch in einem Tunnel, wo man angeblich Glühwürmer sehen kann. Glühwürmer haben wir nicht gesehen, stattdessen hat unser Lehrer uns erschrocken.
Zurück am Campingplatz haben wir unser Essen gekocht (es gab sogar eine Küche!) und sind dann schlafen gegangen.

Am nächsten Tag ging es dann zum Startpunkt unserer eigentlichen Tour. Nach 30-45min waren wir auch da. Die Tour begann mit 2 Stunden ununterbrochenem bergauf fahren. Ganz schön anstrengend, aber im richtigen Gang ging das:)
Nach ein bisschen bergauf und bergab abwechseln und einem etwas steileren Uphill wartete eine Luchpause mit tollem Ausblick auf uns.
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Danach ging es erstmal richtig lange bergab. Das war einfach so cool und so schnell *_*
Anschließend war es hauptsächlich flach, aber dafür gab es einige Pfützen und der Weg wurde sehr schlammig. Einmal bin ich einfach zur Seite weggerutscht (haha das war lustig), aber dass meine Beine (und meine ganzen Klamotten) in Schlamm eingehüllt waren machte mir nicht viel aus;-)
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Kurz vor Ende ging es noch über die „Bridge to Nowhere“ bevor wir dann nach den letzten Kilometern beim Jetboat angekommen sind. Das Jetboat hat uns (und die Mountainbikes) dann nach dieser sehr coolen und abwechslungsreichen Mountainbiketour zu unserem Campingplatz gebracht.

Bridge to Nowhere
Bridge to Nowhere

Wie auch am Tag zuvor haben wir dann geduscht und unser Essen gekocht. Dieses Mal gab es keine Küche, dafür aber einen besseren Ausblick.
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Am nächsten Morgen ging es dann weiter mit dem Kanu auf dem Whanganui River. Nach einer kurzen Einführung (bei der ich gefühlt tausend Mal von Sandflies gebissen wurde) ging es auch schon direkt los! Ich war zusammen mit Nina auf einem Boot und wir hatten viel Spaß und auch einige Wasserschlachten mit anderen Booten:)
Bei einer Stromschnelle sind wir zwar gekentert, aber das war nicht unsere Schuld, da wir gecrasht wurden. Hat uns auch eigentlich nicht so viel ausgemacht. Das einzige Blöde war, dass wir später feststellen mussten, dass unsere angeblich wasserdichte Box undicht war und unsere Rucksäcke, wo auch unsere Handys drinnen waren, total durchnässt waren. Mein Handy geht nach tagelangem trocknen im Reis immer noch nicht wieder an und ich habe die Hoffnung auch aufgegeben…naja 1st World Problems.

Nach ca. 2/3 haben wir an einer Höhle gestoppt. Einige (inklusive mir) sind in diese schlammige dunkle Höhle reingegangen. Gute Nachricht keiner ist im Schlamm versunken;-)
Da die Lehrer angefangen haben uns mit dem Schlamm zu bewerfen haben wir uns natürlich gerächt. Daraus ist ein ziemlich lustiger Muddfight (Schlammschlacht) entstanden. Aber der Fluss war ja ganz nah, sodass wir alles schnell abwaschen konnten.
Wenn man den Schlamm nämlich nicht schnell genug abwäscht färbt sich die Haut Orange, wie Nina erfahren musste.
BTW meine Regenjacke ist immer noch total verschlammt:)

Am Ziel waren wir auch noch mal im Fluss schwimmen bevor es dann nach Napier zurück ging. In Taupo haben wir einen Zwischenstopp gemacht um Pizza (unser Abendessen) zu kaufen. Der Trip war wie immer einfach sooo cool *_* Ich werde Outdoor Education einfach so unendlich vermissen in Deutschland:(
Selbst die besten Klassenfahrten, Ausflüge etc. kommen nicht annähernd daran!
Am liebsten würde ich einfach für immer hier bleiben, aber das geht nicht so einfach.

Bis Bald
~Annika~

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